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Filmkritik zu:

Whale Rider [imdb]

von Reinhard

 

Technisches:

Regie: Niki Caro Andere Filme: Memory & Desire (Sehnsucht und Erinnerung), Sure to Rise

Buch:

Darsteller:

FSK: 6

Laufzeit: 101 Minuten

Genre: Drama

Homepage: deutsch: http://www.whalerider.de/, englisch: http://www.whaleriderthemovie.co.nz/

Inhalt:

Als Pai geboren wird ist sie die letzte in der langen Folge der Stammesführer von Whangara/Neuseeland. Ihr Bruder und ihre Mutter sterben im Kindsbett. Ihr Vater ist am Boden zerstört und verlässt das Dorf. Es wird keinen männlichen Nachfolger geben.

Ihr Großvater akzeptiert seine Enkelin nicht, er wartet immer noch auf den Mann der sein Nachfolger sein könnte. Als er beginnt die Jungs aus dem Stamm auszubilden werden die Mädchen, und damit auch Pai, ausgeschlossen.

Kritik:

Der Film beginnt mit der Geschichte von Paikea, der nach der Überlieferung der Stammvater dieser Maori ist. Diese Geschichte zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film. Immer wieder wird wie wiederholt, bis sie in der Theateraufführung einen vorläufigen, und im Filmende einen weiteren Höhepunkt hat.

Aber eigentlich ist es eine ganz einfach Geschichte. Es geht um die Enkelin die ihrem Großvater gefallen will, aber immer wieder an dessen hohen Ansprüchen scheitert. Dieser sieht das nicht, oder will das nicht sehen. Pai verzweifelt fast daran. Sie bekommt Hilfe von der restlichen Familie, aber es ist eine Sachen zwischen ihr und ihrem Großvater.

Wer also einen Mythologischen Film erwartet wird enttäuscht werden. Dieses ist nur ein Rahmen, allerdings einer der den ganzen Film stützt. Die sehr menschlich erzählte Geschichte ist es die fesselt. Dieses macht den Film auch sehenswert. Ich kann ihn nur empfehlen.

 

(c) by R. Doberstein, Mannheim (www.filmkritik.biz)

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