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Filmplakat
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Charlize Theron
Charlize Theron als Aileen
 

Christina Ricci
Christina Ricci als Selby
 
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Filmkritik zu:

Monster [IMDb]

von Reinhard

vom 13. Juli 2004

 

Technisches:

Regie: Patty Jenkins Andere Filme: Velocity Rules, Just Drive

Buch: Patty Jenkins Andere Filme: Velocity Rules, Just Drive

Darsteller:

Kamera: Steven Bernstein Andere Filme: The Forsaken (The Forsaken - Die Nacht ist gierig), The Waterboy (Waterboy - Der Typ mit dem Wasserschaden), Como agua para chocolate (Bittersüße Schokolade)

Verleih: e-m-s new media

FSK: 16

Laufzeit: 109 Minuten

Genre: Krimi/Drama

Homepage: deutsch: http://www.monster-derfilm.de/ englisch: http://www.monsterfilm.com/

Inhalt:

Aileen ist nicht gerade eine Schönheit. Zudem schon etwas älter und steht kurz davor zur Pennerin zu werden. Davor hilft sie sich durch gelegentliche "Tätigkeit" als Prostituierte.

Als sie an ihrem persönlichen Tiefpunkt angekommen ist, und kurz davor steht sich die Kugel zu geben, macht sie noch einen letzten Deal mit Gott.

Kurz darauf lernt sie Selby kennen. Eine junge Frau die bei Verwandten in der Nähe leben. Aileen verliebt sich in Selby und auch umgekehrt. Dabei nützt Aileen ihre Freundin aus, hilft ihr aber auch als diese, wegen ihr, Probleme bekommt. Letztendlich entscheidet sich Selby für Aileen und läuft vor ihrer Pflegefamilie davon.

Das Leben, das sie erwartet, bietet nach einem kurzen, schönen Hoch, ein langes quälendes Tief. Schnell ist das Geld zu Ende, und die guten Vorsätze sind gar nicht so einfach umzusetzen.

Irgendwann geht Aileen wie anschaffen. Und dabei trifft sie auf einen Typ der aus einem Horrorfilm entsprungen sein könnte. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod, und bringt ihren Peiniger dann um.

Dies ist nur der erste Tote aus einer langen Liste. Und die Hemmungen es zu tun fallen immer mehr.

Kritik:

Wer Charlize Theron auf der Promotiontour für diesen Film gesehen hat wird erstmal nicht glauben das es die gleiche Frau wie im Film ist (ich hab ja immer noch den Verdacht das da nur jemand Hübsches für die Werbung eingekauft wurde). Denn die Verwandlung, die hier vollbracht wurde, ist wirklich bemerkenswert. Sie ist hässlich. Nicht ein wenig und nicht wie das Hässliche aus anderen gestylten Filmen. Es ist eine natürliche Hässlichkeit wie man sie an jeder Straßenecke treffen kann, und oft auch trifft. Nichts was man sich freiwillig antut.

Passend dazu ist die Lebensgeschichte der beiden Frauen. Wohl nichts Besonderes, das tägliche Drama wie es in vielen Familien so oder ähnlich passiert. Erst durch die Morde wird daraus etwas Besonderes, ohne wirklich etwas an den Mechanismen zu ändern.

Dabei dauert es durchaus bis man im Film "drin" ist. Die Geschichte kommt nur langsam in Fahrt. Sobald es aber Klick gemacht hat, das war bei mir etwa nach der Hälfte des Films, passt einfach alles. Das Schauspiel ist beklemmend überzeugend. Jeder einzelne Stepp ist nachvollziehbar. Und das macht auch das Schreckliche an der Geschichte aus. Aber es ist den Schauspielern zu verdanken das dieses auch klappt.

Ein Film, der den Oskar wirklich verdient hat.

Von R. Doberstein

 

(c) by R. Doberstein, Mannheim (www.filmkritik.biz)

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