Mortdecai – Der Teilzeitgauner

Filmkritik zu:

Mortdecai – Der Teilzeitgauner

von Reinhard

 

Über den Film:

Asien, irgend asiatisches Restaurant mit, na ja jede Menge Asiaten. Und einen Engländer. Es geht um eine Vase und um drei Millionen Pfund. Wenig später hat Mortdecai, so heißt der Engländer, beides verloren, aber dafür seinen Finger behalten. Nicht unbeteiligt war an der Aktion dessen „Chauffeur“ Jock, ein Mann, der mit allen Wassern gewaschen ist. Das, was Johann für Graf Yoster war, das ist Jock für Mortdecai.

Mortdecai ist dagegen der typisch englische Snob. Eigentlich lebensunfähig, wenn da nicht das gewisse Etwas wäre. Nur das Mortdecai dieses nicht hat.

Zurück im geliebten England musst er sich eingestehen, dass er die ausstehende Steuerschuld wohl nicht aufbringen kann, und beschließt seinen Landsitz zu verkaufen. Außerdem hat er noch etwas mitgebracht, einen Schnauzer. Eine Aussicht, die seiner Frau nicht gefällt. Tatsächlich weigert sie das Bett mit ihm zu teilen, solange diese Ungeheuerlichkeit sein Gesicht verunstaltet. Das die beiden in Kürze pleite sein werden lässt sie dagegen kalt. Engländer eben.

Da schaut das Glück wieder herein, in Gestalt eines Pfeiles, der im Rücken einer Restauratorin gefunden wird. Was nicht gefunden wurde, war das Bild, an dem Sie arbeitete, einen Goya, der hergerichtet werden sollte.

Der Inspektor von MI 5 der den Fall übernommen hat, beschließt dann auch Mortdecai zu befragen. Nicht nur weil dieser mit seinen Kontakten in die Unterwelt vielleicht etwas weiß. Sondern auch weil er unsterblich in dessen Frau verliebt ist. Schon seit Studiumszeiten, woher sich die Drei kennen. Und daher jede Gelegenheit nutzt, um in Ihrer Nähe zu sein.

Aber warum fesselt der Inspektor etwas von nationaler Sicherheit. Bei einem einfachen Kunstraub? Was steckt sonst noch dahinter? Nun, ohne zuviel verraten zu wollen, es steckt noch einiges dahinter.

Aber die Krimihandlung ist nicht das Wichtigste. Es sind die Charaktere. Die sind so überzeichnet, dass es schon wieder Spaß macht. Neben Mortdecai, samt Anhang, ist es auch der Inspektor und natürlich auch die Gangster, die herrlich überdreht durch die Landschaft stolpern.

Also keine hohe Filmkunst. Dafür ein herrlicher Spaß, für einen verregneten Sonntagnachmittag ist Der immer gut.

Technisches:

Originaltitel: Mortdecai
Regie: David Koepp Andere Filme: Premium Rush (2012) Wen die Geister lieben (2008), Das geheime Fenster (2004)
Buch:

Schauspieler:

  • Johnny Depp (als Mortdecai) Andere Filme: Lone Ranger (2013), Pirates of the Caribbean (2006-2011), Charlie und die Schokoladenfabrik (2005)
  • Gwyneth Paltrow (als Johanna) Andere Filme: Iron Man 3 (2008-2013), Love and Other Disasters (2006), Die Royal Tenenbaums (2001)
  • Paul Bettany (als Jock) Andere Filme: Transcendence (2014), Victoria, die junge Königin (2009), Tintenherz (2008)
  • Ewan McGregor (als Martland) Andere Filme: A Million Ways to Die in the West (2014), Männer, die auf Ziegen starren (2009), Star Wars: Episode I-III(1999-2005)

Kamera: Florian Hoffmeister Andere Filme: In Secret – Geheime Leidenschaft (2013), The Deep Blue Sea (2011), Berlin Is in Germany (2001)

Musik:

  • Mark RonsonAndere Filme: Love, Rosie – Für immer vielleicht (2014), Der große Gatsby (2013), Arthur (2011)
  • Geoff ZanelliAndere Filme: School Dance (2014), Das wundersame Leben von Timothy Green (2012), Outlander (2008)

Verleih: StudioCanal
FSK: 6
Laufzeit: 106 Minuten
Genre: Komödie, Krimi
Kinostart: 21. Mai. 2015
Wikipedia: wiki
IMDB: imdb

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Über reinhard

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