Song of The Sea

Filmkritik zu:

Song of The Sea

von Reinhard

gesehen auf dem „Galway Film Fleadh 2015“

 

Über den Film:

Ben ist der beste Bruder der Welt. Oder wird es sein. So sagt seine Mutter als diese ihn, hochschwanger, zu Bett bringt.

Jahre später hat er eine kleine Schwester, Saoirse, die nur nervt.

Der niedliche Hund ist größer als er, sein Vater ist immer traurig und die Mutter ist schon lange fort. Nur noch eine Muschel, ihr letztes Geschenk an ihn, erinnert Ben an sie. Und ein Lied, das er von Ihr gelernt hat.

So vergehen die Tage im Leuchtturm. Bis dann eine Tante auftaucht und der festen Überzeugung ist besser als alle anderen zu wissen, was gut für die Kinder ist. Als dann in der Nacht Saoirse verschwindet und, nach einer unmöglichen Reise, erst am Morgen wieder auftaucht, ist es beschlossen. Die Kinder kommen, allen Widerständen zu Trotz, mit der Tante in die Stadt. Und der Vater trifft eine Entscheidung. Denn er will seine Tochter nicht auch noch verlieren, wie die Mutter.

In der Stadt ist es für die Kinder natürlich furchtbar. Aber nicht alles ist so, wie es scheint. Und geheime Türen führen in geheimen Höhlen. Bevölkert von mythischen Gestalten. Eine Aufgabe erwartet die Kinder. Eine von der das Überleben der kleinen Leute abhängt, bevor sich die Letzten in Stein verwandeln.

Denn das Böse ist schon nah.

Es ist eine europäische Koproduktion. Aber in erster Linie ist es ein Irischer Film. Und er bedient sich der mythischen Welt, die hier um jede Ecke wartet. Denn die ist reichhaltig. Entsprechend vielfältig ist dann der Film. Was als Gezänke unter Geschwistern beginnt, führt zu einer Saga, die nicht nur für Kinder ist. Tatsächlich für jeden, der sich noch verzaubern lässt, der noch ein Kind ist, egal wie Alt Er oder Sie ist.

Song of the Sea hat, völlig zu Recht, auf dem Filmfestival in Galway 2015 den Preis als bester irischer Spielfilm bekommen.

Technisches:

Deutscher Titel: Die Melodie des Meeres
Regie:
Tomm Moore Andere Filme: The Prophet (2014), Brendan und das Geheimnis von Kells (2009)

Buch:

  • Will Collins Andere Filme: Newsbag (2013), My Brothers (2010), The Variety Show (2009)
  • Tomm Moore Andere Filme: Brendan und das Geheimnis von Kells (2009)

Sprecher:

  • David Rawle (als Ben) Andere Filme: –
  • Brendan Gleeson (als Conor / Mac Lir) Andere Filme: Am Sonntag bist du tot (2014), The Guard – Ein Ire sieht schwarz (2011), Harry Potter, ab Feuerkelch (2005-2010)
  • Lucy O’Connell (als Saoirse) Andere Filme: –

Musik: Bruno Coulais Andere Filme: Gemma Bovery – Ein Sommer mit Flaubert (2014), Leb wohl, meine Königin! (2012), Brendan und das Geheimnis von Kells (2009)

FSK: 0
Laufzeit: 93 Minuten
Genre: Fanatasy
Kinostart: 24. Dezember 2015
Wikipedia: wiki
IMDB: imdb

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Über reinhard

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Dieser Eintrag wurde in 2015, Galway, Galway-2015 veröffentlich. Erstelle ein Lesezeichen vom Permanentlink.

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