Hunt for the Wilderpeople

Filmkritik zu:

Hunt for the Wilderpeople

von Reinhard

gesehen auf dem „Galway Film Fleadh 2016“

 

Über den Film:

Ricky (Julian Dennison) bekommt eine neue Familie. Der, vielleicht 12 jährige, übergewichtige Junge, landet bei „Tante“ Bella und „Onkel“ Hec (Sam Neil).

Aber das Leben im Dschungel von Neuseeland ist nicht einfach. Denn erstens ist der Dschungel weit weg, und zweitens endet ein Fluchtversuch schon auf dem nächsten Hügel.

Aber Bella (Rima Te Wiata) ist wirklich sehr liebenswürdig und kümmert sich. Etwas das wohl ihr soviel gefehlt hat wie dem Jungen. Und er fasst Vertrauen.

Allerdings nicht zu Hec. Der schickt den Jungen weg, wann auch immer ihm danach ist. Und das ist fast immer der Fall. Die beiden werden einfach nicht grün miteinander. Und das im grünen -nicht- Dschungel. Dabei bekam der kleine Wonneproppen zum Geburtstag ein passendes Geschenk, einen Hund.

Das Ganze hätte eine nette -nicht- Familie sein können. Aber ein Unglück passiert, und überraschend verstirbt Bella. Das Begräbnis ist auch ein echtes Trauerspiel. Und schlimmer wird es hinterher. Da sind die zwei Männer auf sich selbst zurückgeworfen. So langsam kommen diese sich näher, aber nicht genug.

Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen, als der Junge beschließt zu flüchten. Dieses mal richtig. Beim Versuch seinen eigenen Tod vorzutäuschen wird dann schon mal eine Scheuer abgefackelt. Und mit dem Hund zusammen kommt man auch weiter als über den nächsten Hügel. Tatsächlich wird der Dschungel erreicht.

Aber Hec durchschaut natürlich das Manöver. Er folgt Ricky und findet ihn auch. Aber wie die beiden so sind, es beginnt eine Verfolgungsjagd. Allerdings keine Lange. Hec bleibt an einer Wurzel hängen. Irgendwas zwischen Verstauchung und Bruch ist die Folge. Für die nächste Zeit ist nix mit Wanderungen im Dschungel. Und Ricky bleibt, komplett mit schlechten Gewissen, bei Hec.

Während dessen findet die Polizei die abgebrannte Scheune und macht sich ihre eigenen Gedanken. Und die sind natürlich total falsch.

Und so beginnt die irrwitzige Verfolgungsjagd auf den pädophilen Kindesentführer.

Dabei sind die Charaktere so überzogen, dass es richtig Spaß macht. Besonders die Polizeichefin lässt kein Klischee aus. Und das ein bekannter Schauspieler wie Sam Neil bei so was mitmacht, zeigt das der auch Humor hat. Aber man soll nie mit Kindern drehen. Der kleine Julian Dennison spiel ihn glatt an die Wand.

Das Ganze ist also ein, natürlicher harmloser, Spaß. Etwas für verregnete Sonntag Nachmittage. Dafür erfüllt er aber alle Bedingungen.

Technisches:

Regie:
Taika Waititi Andere Filme: 5 Zimmer Küche Sarg (2014), Boy (2010), Eagle vs Shark (2007)

Buch:

  • Taika Waititi Andere Filme: 5 Zimmer Küche Sarg (2014), Boy (2010), Eagle vs Shark (2007)
  • Barry Crump Andere Filme: Hang on a Minute Mate! (1982)

Schauspieler:

  • Sam Neill (als Hec) Andere Filme: Escape Plan (2013), Yes (2004), Jurassic Park (1993)
  • Julian Dennison (als Ricky) Andere Filme: Papierflieger (2014), Shopping (2013)
  • Rima Te Wiata (als Bella) Andere Filme: Housebound (2014), Familienglück oder andere Katastrophen (1998), Kevin Rampenbacker and the Electric Kettle (1994)

Kamera: Lachlan Milne Andere Filme: Sex ist (k)ein Kinderspiel (2012), The One Who Broke Your Heart (2012), Uninhabited (2010)

Musik:

  • Lukasz Pawel Buda Andere Filme: Rage (2011), Boy (2010), Separation City (2009)
  • Samuel Scott Andere Filme: Rage (2011), Boy (2010), Separation City (2009)
  • Conrad Wedde Andere Filme: Rage (2011), Boy (2010), Until Proven Innocent (2009)

Laufzeit: 101 Minuten
Genre: Abenteuer
Kinostart: noch kein Termin für Deutschland
Wikipedia: wiki
IMDB: imdb

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Über reinhard

Ich bin der, der diesen Blog betreibt.

Dieser Eintrag wurde in 2016, Galway, Galway-2016 veröffentlich. Erstelle ein Lesezeichen vom Permanentlink.

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