The Dig

Filmkritik zu:

The Dig

von Reinhard

 

Über den Film:

Es ist jetzt 15 Jahre her. Die klassische Zeit. Und Callahan kommt zurück. Aus dem Gefängnis, hat seine Strafe abgesessen. Aber es ist noch längst nicht alles geklärt.

Er kommt zum Hof, versucht sich einzuleben. Aber die Wunde ist noch offen, selbst nach so langer Zeit. Und er erinnert sich ja nicht. An nichts, was in jener Nacht passiert ist. Und es ist etwas passiert.

Jedenfalls sucht der Vater seines Opfers immer noch nach dem Körper seiner Tochter. Der wurde ja gefunden. Auch nicht nach so langer Zeit.

Seine andere Tochter unterstützt ihn, auch wenn sie nicht immer angetan ist, von dem, was den Vater umtreibt. Aber beide sind natürlich wenig erbaut, als derjenige auftaucht, der nicht nur ein Leben zerstört hat, sondern so viele andere auch.

Und wenn er schon nichts anderes machen kann, graben kann er. Und so beginnt er auch zu graben. Und nach einigen Widerständen kommt es zu einer Art Arrangement mit Sean, dem Vater. Es ist ja auch sein Seelenheil, um das es geht. Und der Vater beginnt es einzusehen. Die Tochter ist über diese Einigung nicht erbaut.

Es geht hier also um die alten, großen Themen. Ganz vorne ist schuld, die in diesem wortkargen, bildgewaltigen Epos so genial in Szene gesetzt wurde. Da wird im Dreck gewälzt, das ist nicht schön. Und die Kamera ist immer nah an den Gesichtern.

Und als die Schauspieler von den Dreharbeiten erzählen, im November in Irland. Man kann sich kaum vorstellen wie kalt und nass es gewesen sein muss.

Dabei kommt die Geschichte nicht aus dem Blickfeld. Ist immer vorhanden. Immer treibende Kraft. Und es ist eine gute Geschichte, die den Aufwand lohnt.

Erzählt von guten Schauspielern, umgesetzt von einer engagierten Crew. Aber es ist das Buch das hier, wie so oft, ausschlaggebend ist. Zum Besseren, eindeutig.

Daher bekommt der Film von mir sechs von sechs Hüten.

Nachtrag:
Offensichtlich bin ich nicht der Einzige, dem der Film gefallen hat. Auf dem Filmfestival in Galway, der Galway Film Fleadh, wurde er mit dem Preis für den „BEST IRISH FEATURE“ ausgezeichnet. Einer der höchsten Preise, die es dort gibt.

Technisches:

Regie:

  • Andy Tohill Andere Filme: Insulin (2015), Eye-Line (2012), Big Phil’s Piggyback Ride (2005)
  • Ryan Tohill Andere Filme: Insulin (2015), Eye-Line (2012), Paint (2009)

Buch: Stuart Drennan Andere Filme: The Breaker (2014), Hollyoaks (2012-2013), 6Degrees (2012)

Schauspieler:

  • Moe Dunford (als Ronan Callahan) Andere Filme: Black ’47 (2018), Michael Inside (2017), Patrick’s Day (2014)
  • Lorcan Cranitch (als Sean McKenna) Andere Filme: George Gently – Der Unbestechliche (2017), Die Legende der weißen Pferde (2014), Liebe zum Nachtisch (2013)
  • Emily Taaffe (als Roberta McKenna) Andere Filme: Beast (2017), Krieg und Frieden (TV, 2016), New Tricks – Die Krimispezialisten (TV, 2014)

Kamera: Angus Mitchell Andere Filme: 6Degrees (TV, 2012-2013), The Good Man (2012), Sketchy with Diarmuid Corr (2010)

Musik: James Everett Andere Filme: A Sign of Things (2017), Bad Day for the Cut (2017), Unhappy Endings (2016)

Verleih: Out of Orbit

Laufzeit: 97 Minuten
Genre: Drama
Kinostart: noch unbekannt

Homepage: Homepage
IMDB: imdb
Wikipedia: wiki (engl.)

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