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Gérard Jugnot als Clément Mathieu
Gérard Jugnot als Clément Mathieu
 

Jean-Baptiste Maunier als Pierre Morhange
Jean-Baptiste Maunier als Pierre Morhange
 

Der Chor
Der Chor
 

Maxence Perrin als Pépinot
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Filmkritik zu:

Die Kinder des Monsieur Mathieu (Les Choristes) [imdb]

von Reinhard

vom 1. September 2004

 

Technisches:

Regie: Christophe Barratier Andere Filme: Les Tombales

Buch:

Darsteller:

Kamera:

Musik:

Verleih: Constantin Film

FSK: 6

Laufzeit: 95 Minuten

Genre: Drama

Homepage: deutsch: http://monsieur-mathieu.film.de englisch: http://www.leschoristes-lefilm.com/

Inhalt:

Clément Mathieu (Gérard Jugnot) übernimmt eine Stelle als Erzieher in einem Internat, irgendwo in Frankreich. Hier ist er für die schwer erziehbaren Jungen zuständig. Zusammen mit nicht gerade angenehmen Kollegen und einem Chef, Rachin (François Berléand), der nur Härte als Erziehungsmaßnahme kennt.

Die Jungen haben sich schon längst damit abgefunden und versuchen nur noch hin und wieder den Lehrern einen Streich zu spielen. Das dann immer mit brutaler Härte beantwortet wird.

Daher überrascht Mathieu die Kinder. Denn er ist fair zu ihnen. Und er stellt sich zwischen Rachin und die Kinder und beschützt diese mit keinen Lügen.

Mathieu beginnt kurz danach Musik zu lehren, obwohl das nicht auf dem Stundenplan steht. Und nachdem er, mit einigen Tricks, die Erlaubnis bekommen hat dieses offiziell zu machen gründet er einen Chor. Dann macht er die Entdeckung das einer der Jungen, Pierre Morhange (Jean-Baptiste Maunier), über eine unerwartete Begabung zum Singen besitzt. Etwas aus dem Rachin Nutzen ziehen will.

Kritik:

Ein kleines Meisterwerk, nicht weniger, ist es das da aus Frankreich kommt.

Auch wenn die Geschichte eher einfach gestrickt ist, ist diese doch überzeugend dargestellt. Gérard Jugnot spielt glaubhaft einen Lehrer der noch Ideale hat und der die harten Methoden von Rachin verabscheut. Auch den Schüler, die von Gleichgültigkeit und Angst zu Hingabe und Vertrauen wechseln, nimmt man diese Veränderung ab. Selbst Rachin macht eine Entwicklung durch die glaubwürdig rüberkommt. Auch wenn seine Rolle, wie üblich bei solchen Charakteren, nicht besonders entwicklungsfähig ist.

Und so haben wie hier eine schöne, einfühlsame Geschichte von einem verhinderten Musiker der für kurze Zeit seinen Traum leben kann.

 

(c) by R. Doberstein, Mannheim (www.filmkritik.biz)

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