The Fireflies Are Gone

Filmkritik zu:

The Fireflies Are Gone

von Reinhard

 

Über den Film:

Léo lebt in der Zwischenzeit. Die Schule ist noch nicht richtig abgeschlossen, Studium oder Beruf hat noch nicht angefangen. Und das schlimmste was man ihr antun kann ist sie zu fragen, wie ihre Zukunftspläne sind.

Aber wenn man in einer kanadischen Kleinstadt lebt;

kommt so was praktisch stündlich. Dabei hat sie alles das sie einmal angefangen hat spätestens nach vier Wochen abgebrochen, wie sie dem Typen erzählt bei dem sie anfängt Gitarre zu lernen.

Eigentlich macht sie das nur um mit ihm rumzuhängen, aber rein platonisch natürlich. Irgendwie ist der interessant. Obwohl er bei seiner Mutter im Keller lebt, obwohl er viel zu alt ist, obwohl er anscheinend mit den Nachhilfestunden in Gitarre anscheinend seinen Lebensunterhalt bestreitet.

Denn Jobs gibts kaum noch. Und das hat was mit einer Geschichte zu tun, die mit ihrem Vater zu tun hat. Ihrem richtigen Vater, der nur alle paar Monate zu Besuch kommt.

Ihr Stiefvater ist dagegen das Abziehbild des ignoranten Kleinstädters. Wenn er im Radio seine Show macht, dann macht er sich schon mal darüber lustig das es tatsächlich Menschen gibt, die sich darüber aufregen das die Glühwürmchen verschwunden sind. Lichtverschmutzung ist die Ursache. Interessiert aber ihren Stiefvater nicht.

Léo macht das Beste, was man als Heranwachsender in diesem Lebensabschnitt machen kann, sie lässt sich treiben. Das mit dem Job in der einen Großküche klappt nicht weil diese Bitsch von Nonne, ach nee, das erzähl ich nicht. Letztendlich landet sie auf dem Sportplatz und zieht die Linien für die Spielränder. Mehr oder weniger genau.

Dazwischen gibt es immer wieder Gedöns mit der Familie, oder führt mit ihrem Musiklehrer Hunde spazieren. Also einen Hund. Einen absolut nicht männlichen Hund. Und sieht dabei irgendwie glücklich aus.

Der Film funktioniert einfach. Auch wenn nicht so leicht gesagt werden kann, worum es eigentlich geht. Klar, es ist eine Coming-of-Age Geschichte. Aber da ist noch mehr. Eine schöne Beschreibung dieser Gemeinde in Kanada. Mit manchen skurrilen Figuren. Stiefvater und Gitarrenlehrer habe ich schon erwähnt. Aber da sind noch mehr.

Und die Musik zu dem Film ist auch sehr gut. Also das haben andere gesagt, weil ich so was nie registriere. Aber die anderen kennen sich aus.

Und mit etwas Glück kommt er vielleicht sogar in die deutschen Kinos. Immerhin hat die Jury der Kinobetreiber diesen Film empfohlen.

Von mir bekommt er erst mal fünf von sechs Hüten, für die stimmige Beschreibung der Leute und der Umstände.

Technisches:

Originaltiel: La disparition des lucioles

Regie: Sébastien Pilote Andere Filme: Le démantèlement (2013), Le vendeur (2011)

Schauspieler:

  • Karelle Tremblay Andere Filme: Hochelaga, Terre des Âmes (2017), King Dave (2016), Amsterdam (2013)
  • Pierre-Luc Brillant Andere Filme: Mes ennemis (2015), La mise à l’aveugle (2012), The Kate Logan Affair (2010)
  • François Papineau Andere Filme: Iqaluit (2016), Memories Corner (2011), Route 132 (2010)

Kamera: Michel La Veaux Andere Filme: Iqaluit (2016), Meetings with a Young Poet (2013), Trois temps après la mort d’Anna (2010)

Musik: Philippe Brault Andere Filme: L’or du golfe (2015), Fermières (2013)


Laufzeit: 96 Minuten
Genre: Drama
Start: noch unbekannt

IMDB: imdb

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Über reinhard

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