Victoria

Filmkritik zu:

Victoria

von Reinhard

 

Über den Film:

Victoria (Laia Costa) ist einsam. Sie spricht kaum Deutsch und niemanden kennt. Dabei ist sie so allein, das sie sogar einen Barmann in einem Klub anmacht. Natürlich vergeblich.

Es ist der gleiche Klub in dem Sonne (Frederick Lau) mit seinen drei Kumpels nicht reinkommt.

Einer von denen hat schon eindeutig zu viel, meinen die Türsteher, und hat auch sicherlich recht damit.

Während Sie also wieder am Gehen sind, bricht auch Victoria auf. Und so begegnen Sie sich. Victoria ist geschmeichelt, weiß nicht so recht was Sie davon halten soll. Besonders als ihr Sonne anbietet, dass Sie bei ihnen mitfahren kann.

Alle zusammen hauen dann schnell ab, als der echte Autobesitzer auftaucht. Und so beginnt eine lustige Nacht mit den vier Jungs. Denn Fuß, das ist der, der schon einen zuviel hat, er ist das Geburtstagskind, und das muss doch gefeiert werden.

So steigt die Truppe etwa auf ein Dach und hat Spaß.

Aber es ist Sonne, der eindeutig Interesse an Victoria hat. Und immer wieder Geschichten erzählt, ein Fass aufmacht. Er begleitet Sie auch zu dem Café das Sie gleich aufmachen wir, um dort als Bedienung zu arbeiten.

Allerdings hat Boxer ein Problem. Denn Fuß ist inzwischen weggetreten, und dabei braucht er vier Leute. Nach einigen Hin und Her, die Diskussion versteht Victoria ja nicht gut, da diese in Deutsch geführt wird, ist klar das Victoria der 4. Mann sein soll. Sie muss ja nur fahren.

Und schneller als gedacht lässt sie sich überreden. Aber wohin oder wozu, das ist überhaupt nicht klar.

Und so beginnt der schnelle Teil dieses Films.

Dieser Wechsel des Tempos, das neue Thema, wird zwar angekündigt, ist aber trotzdem überraschend. Zumindest für mich war es so. Und dabei hat der Film das auch dringend nötig, um nicht zu verflachen. Aber auch dieser Themawechsel ist nicht ausreichend. Er hilft zwar, aber auch nur für eine begrenzte Zeit.

Denn, ob es an den schwachen Schauspielern liegt, oder dem Drehbuch, mag ich nicht entscheiden. Aber zumindest für mich war der Film nicht überzeugend.

Auch das der Film in einem Stück, also ohne Schnitt, gedreht wurde, ist sicherlich Film geschichtlich interessant. Nur hilft das der Geschichte eben nicht.

Übrig bleibt ein Experiment, das nicht wirklich funktionierte.

Technisches:

Regie:
Sebastian Schipper Andere Filme: Mitte Ende August (2009), Ein Freund von mir (2006), Absolute Giganten (1999)

Buch:

Schauspieler:

  • Laia Costa (als Victoria) Andere Filme: Fort Ross (2014), Polseres vermelles (2013), Ich steh auf dich (2012)
  • Frederick Lau (als Sonne) Andere Filme: Wir waren Könige (2014), Nicht mein Tag (2014), Türkisch für Anfänger (2012)
  • Franz Rogowski (als
    Boxer) Andere Filme: Love Steaks (2013), Frontalwatte (2011)

Kamera: Sturla Brandth Grøvlen Andere Filme: Um jeden Preis (2014), The Agreement (2014), M for Markus (2011)

Musik: Nils Frahm Andere Filme: Nashorn im Galopp (2013), A Arca do Éden (2011), Leben in der Stadt von Morgen (2007)

Verleih: Senator Film

Laufzeit: 90 Minuten
Genre: Drama, Krimi
Kinostart: 11. Juni 2015
Wikipedia: wiki
IMDB: imdb

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Über reinhard

Ich bin der, der diesen Blog betreibt.

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