A Date for Mad Mary

Filmkritik zu:

A Date for Mad Mary

von Reinhard

Als Mary, die verrückte Mary (Seána Kerslake), wieder ins Leben zurückkommt, ist alles beim Alten. Abgesehen davon das ihre beste Freundin, Charlene (Charleigh Bailey), in ein paar Wochen heiraten wird. Und Sie soll, als Brautjungfer, beim Organisieren helfen.

Dabei hat sie selbst noch genug mit sich selbst zu tun. Der erste Abend in Freiheit endet jedenfalls nicht so, wie sie es sich im Gefängnis vorgestellt hat. Der Grund ist ihr Temperament.

Deshalb hält es sich kaum jemand mit ihr aus. Ihre Mutter natürlich. Und ihre beste Freundin. Denn die kennt Mary wohl seit dem Kindergarten. Aber sonst? Sonst kommt sehr schnell nichts.

Deshalb braucht Mary ja auch keinen „+1“ für die Hochzeit, keinen Platz für einen Begleiter, meint Charlene. Denn Mary hat ja ‚eh keinen. Eine super Methode, wenn es darum geht Mary sauer zu machen. Und sie anzuspornen, doch noch jemand zu finden.

Das läuft aber irgendwie nicht so. Die wenigen Männer die sie kennt, nun die kennen sie auch. Das wird also nix. Vielleicht klappts ja über die professionelle Verkupplerin.

Das sind dann die Szenen, die man im Trailer sieht. Die einen falschen Eindruck des Films vermitteln. Es ist aber keine schenkelklopfende Komödie. Auch wenn es genügen passende Einstellungen gibt. Besonders wenn Mary mit ihren großen Augen die Leute anstarrt. Und zwar immer einen Moment zu lang.

Doch das ist nur die äußere Schicht. Darunter geht es um etwas ganz anderes. Es hat was mit Ernsthaftigkeit zu tun. Mit Freundschaft, auch wenn es gerade schwierig ist. Mit Erwachsen werden. Auch wenn man dem anderen einfach in die Fresse hauen weil. Und die Kunst dieses nicht zu tun. Und man kann Mary zuschauen, wie sie das lernt. Auf die harte Tour. Daher ist der Film sehenswert.

Technisches:

Regie: Darren Thornton Andere Filme: Two Hearts (2011), Frankie (2007), Love Is the Drug (2004)

Buch:

Schauspieler:

  • Seána Kerslake (als Mary) Andere Filme: Die Legende der weißen Pferde (2014), Das Leben ist ein Kinderspiel (2013), Dollhouse (2012)
  • Tara Lee (als Jess) Andere Filme: Moon Dogs (2016), Jimi: All Is By My Side (2013), Das wundersame Leben von Timothy Green (2012)
  • Charleigh Bailey (als Charlene) Andere Filme: Spacer (2015), Life (2014)

Kamera: Ole Bratt Birkeland Andere Filme: Mister John (2013), In Love with Alma Cogan (2012), The Calling (2009)

Ton: Hugh Drumm Andere Filme: We Are Moving (2016), Pride and Joy (2006), Zombie City: Eine Stadt zum Anbeißen (2005)

Verleih: – noch kein Verleih für Deutschland –

FSK: – noch unbekannt –
Laufzeit: 82 Minuten
Genre: Komödie, Drama
Kinostart: – noch unbekannt –

IMDB: imdb
Wiki: wiki (engl.)

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Über reinhard

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